| Geschichte |
| Vereinsgründung 1951 |
Die Wiege des Vereines war der ehemalige Gasthof „Lärchenhof“. Dort traf man sich zur ersten Haupt- und Gründungsversammlung. Die Akteure waren: Fagschlunger Peppi, Töpfer Walter, Eibl Erich, Happ Hugo und Sarg Alois.
Entsprechende Vorarbeit hatte der Wirt und Bürgermeister Hans Sarg bereits im Gemeinderat geleistet. Dieser stand schon 1949 seinem Vorschlag, sich um eine Sportplatzerrichtung zu bemühen, gut gesinnt gegenüber. Schließlich einigte man sich mit der sportfreundlichen Familie Bucher im Umfeldbereich des ehemaligen Schwimmbades einen Fußballplatz zu errichten. Dazu waren aber umfangreiche Planierungsarbeiten und Erdbewegungen notwendig, die ohne besondere Maschinen und Geräte mir handarbeit geleistet werden mussten. Und natürlich von den Vereinsmitgliedern selbst.
Ein zeitgenössischer Bericht sagt:
„In Tirol einen Sportplatz zu bauen, heißt Pionierarbeit leisten. Der junge Sportverein Axams hat diese Arbeit auf sich genommen und in zweijährigem Schaffen einen Sportplatz gebaut.“
Mit einer Feldmesse, zelebriert von Pfarrer Alois Beirer wurde der Platz im Juli 1954 seiner Bestimmung übergeben. Zu diesem Anlass gab es ein Blitzturnier mit Axams, Kematen, Veldidena und Garmisch als teilnehmende Mannschaften.
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| Der Weg nach oben |
Diese erste Fußballmannschaft entstand also aus Freude am Spiel, aus Kameradschaft und ehrgeizigem Fleiß. Der zielstrebige Aufbau von Nachwuchstalenten wirkte sich in den Folgejahren auch in der Kampfmannschaft aus. 1964 wurde die Gebietsliga als neue höhere Klasse eingeführt. Für die Axamer eine Zielvorgabe, die es zu erreichen galt.
Konnte man sich schon durch die Jahre bisher als Neuanfänger in der besseren Hälfte der Gruppe behaupten, so brachte der Nachwuchs jenen unbefangenen Schwung mit, der die Mannschaft an die Tabellenspitze kapultierte und 1968 war man am Ziel.
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| Aufstieg in die Mittelklasse |
Mit dem Einzug in die Gebietsklasse wuchs auch der Stolz der Mannschaft, die ausschließlich mit heimischen Kräften dieses Ziel erreicht hatte. Einem neuen hart erkämpften Höhenflug steuerte man 1970/71 entgegen, nämlich den Einstieg in die Tiroler Landesliga - damals ohne Zwischenstufe höchste Spielklasse des Landes. Diesen Erfolg gegen bereits erfahrenen und starken finanziell abgesicherten Vereins zu halten, war ohne Verstärkung nicht möglich. Und man kehrte schließlich in die inzwischen infolge nachkommender Mannschaften geteilte Gebietsliga West zurück. Aber schon 1975 war man schon wieder Herbstmeister und 1977 neuerlicher Meister.
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| Die Platzsorgen |
Heutiges Fußballgeschehen und Erreichung einer höheren Rangstufe ist an Vorschriften gebunden und erfordert entsprechend ballgeeignete Austragsflächen. Seit 1953 behalf man sich – wie bereits erwähnt – mit dem hergerichteten Grund beim Bucher. Relativ schlechte Ergebnisse im Jahre 1963 in der Gruppe Innsbruck B führten zur roten Laterne, und es bedurfte einer außerordentlichen Hauptversammlung um ein nochmaliges Zusammenrücken zu erreichen. Alois Sarg wurde Obmann. Walter Töpfer, erst seit kurzem Bürgermeister, versprach, sich für den Bau eines neuen Platzes einzusetzen. Noch unter Bürgermeister Hell wurde mit dem Bauer Bucher wegen eines Grundes verhandelt. Dieser bot das Moos im Ruifach an. Hier entstand dann der neue Platz mit dem inzwischen erfolgten neuerlichen Aufstieg. Diesmal in die Amateurliga. Der Platz entsprach dann jedoch nicht mehr den normierten Vorschriften, und so musste die Axamer Mannschaft 1973/74 und 1974/75 auf fremde Plätze ausweichen. Bürgermeister Töpfer bzw. sein Nachfolger Heinrich Apperl setzten alles in Bewegung, um diese Misere zu beseitigen. So konnte im Herbst 1975 die Einweihung durch Pfarrer Volkmer erfolgen. Zu dieser Gelegenheit wurde ein Prominententeam aus bekannten Sportlern wie Matt, Nindl, Hasenkopf, Wimmer Orlansky, Arco Jacare, Holzmann, Schranz, Wahl und Kaltenbrunner gegen die Axamer Mannschaft aufgeboten.
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| Hoch und Tief in der Oberliga |
Wenn man oben bleiben will, erfordert dies vollen Einsatz. Dieser ist oft in der Hektik unabwägbar, führt zu Strafen oder den berühmten gelben und roten Karten, ja manchmal sogar zu Abbrüchen. So geschehen 1977 beim Spiel Axams gegen Mötz in der Amateurliga. Nach handgreiflichen Auseinandersetzungen kam es zum Abbruch in der 80. Spielminute.
In den Jahren 1978, 1981/82/83/84 war man Landesligameister. Nach Teilung der Landesliga in Ost und West rückte unsere Mannschaft in die neue Tiroler Spitzengruppe „Tiroler Liga“ auf.
Bereits 1986 wieder Meister, schrieb die TT:
„dennoch sind die Axamer in jeder Beziehung ein würdiger Meister, allein schon deshalb, weil sie seit ihrem Wiederaufstieg 1977/78 sechs Mal unter den ersten vier lagen, dann Zweiter – eine Leistung, die in der derzeitigen Tiroler Liga kein zweiter Klub aufweist.“
Diese Aufstiegsleistungen, schließlich noch in die über Tirol hinausgehende Regionalliga West erforderte nicht nur den Zukauf erfahrener Spieler aus Oberligavereinen und belastete das mögliche Budget sondern gefährdete auch das Interesse des eigenen Nachwuchses. Daher war die Vereinsführung bestrebt, in den letzten Jahren wieder mehr auf eigenen Nachwuchs zu bauen, was im Besonderen auch die derzeitige Führung anstebt.
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| Neueröffnung Ruifach-Stadion |
Die jüngsten Erfolge des Sportvereines Axams – 2-facher Tiroler Meister und Tiroler Cup-Sieger 2000, Tiroler Hallenmeister 2001 - zeigen deutlich, dass dieser Verein aus dem Tiroler Fußballgeschehen nicht mehr wegzudenken ist.
Dass es in den letzten Jahren neuerlich zu Sperrdrohungen seitens des Tiroler Fußballverbandes kam, weil die baulichen Anlagen vernachlässigt waren und den Hygienevorschriften nicht mehr entsprachen, ist in den letzten Jahren im Gemeinderat und in der Öffentlichkeit ausreichend diskutiert worden und gehört nunmehr der Geschichte an. Im Jahr 2002 wurde offiziell das neue Ruifach-Stadion eröffnet. Seither gehören in Axams die leidigen Platzsorgen der Vergangenheit an.
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| Aufstieg in die Regionalliga-West |
In der Saison 2002/2003 wurde ein schon lang gestecktes Ziel endlich erreicht. Nach überlegenem Sieg der Herbstmeisterschaft 2002 war der Aufstieg schon praktisch fixiert, jedoch wurden Fan & Vostand lange Zeit auf die Folter gespannt bis schlussendlich im Juni 2003 alles unter Dach und Fach gebracht wurde - der SV Raika AXAMS war zum wiederholten Male MEISTER in der Tiroler Liga. In der Sommerpause einigte man sich mit der Nachbargemeinde Götzens auf eine gemeinsame Zusammenarbeit in Form der jetzt bestehenden SPG AXAMS/GÖTZENS um auch in der Regionalliga West erfolgreich bestehen zu können. Wie es aussieht war diese Idee eine sehr erfolgreiche....
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| UPC TIROL LIGA |
| 1 |
Hall |
15 |
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| 2 |
Axams/Götzens |
13 |
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| 3 |
Kundl |
12 |
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| 4 |
Reutte |
11 |
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| 5 |
Imst |
11 |
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| 6 |
Schwaz |
10 |
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| 7 |
Kirchbichl |
10 |
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| 8 |
Kitzbühel |
10 |
|
| 9 |
SVI |
9 |
|
| 10 |
Matrei |
7 |
|
| 11 |
Telfs |
5 |
|
| 12 |
Hippach |
4 |
|
| 13 |
IAC |
4 |
|
| 14 |
St.Johann |
3 |
|
| 15 |
Absam |
3 |
|
| 16 |
Jenbach |
1 |
|
| 17 |
St. Johann |
0 |
| ERGEBNISSE |
| TL |
Reutte - Axams/Götzens |
0:3 |
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| TL |
Axams/Götzens - Absam |
2:0 |
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| TL |
IAC - Axams/Götzens |
0:5 |
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| TL |
Axams/Götzens - Schwaz |
0:0 |
|
| TL |
Kirchbichl - Axams/Götzens |
0:2 |
|
| RLW |
St. Johann - Axams/Götzens |
3:2 |
|
| RLW |
Axams/Götzens - Altach |
2:3 |
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| RLW |
Anif - Axams/Götzens |
3:2 |
| TERMINE |
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UPC TIROL LIGA
Axams/Götzens - Telfs
7.9.2010 17:30 in Axams
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